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Im Zeichen der Trauer
Feinfühlig und doch nüchtern und realitätsnah dargestellt, sollen die Texte Tränen trocknen und Mut zusprechen
Der Leuchtturm Darßer Ort

Der Leuchtturm Darßer Ort

Gunnar Müller

Die Ostsee kann sehr wild und stürmisch sein und weist vor allem Küstennähe viele Untiefen auf. Deshalb bedeuteten bis in die jüngste Zeit Leuchttürme für die Seefahrer eine Lebensnotwendigkeit. Zahlreiche Leuchttürme gab es deshalb an den mecklenburgisch-vorpommerschen Küsten. Heute, wo Radarsysteme die Sicherung der Seefahrt übernommen haben, sind nur noch wenige davon in Betrieb. Einer steht an der Westküste des Darß. Es ist der 1849 eingeweihte Leuchtturm Darßer Ort. Er wurde aus rotem Klinkerstein errichtet und hat eine Höhe von über 35 Metern. Seine Leuchtkraft beträgt 30 Kilometer. Von der Turmspitze aus bietet sich bei gutem Wetter ein Rundblick bis zum Ostseebad Graal-Müritz, der 37 Kilometer entfernten dänischen Insel Falster und der Insel Hiddensee. Es ist der älteste noch in Betrieb stehende Leuchtturm in Mecklenburg-Vorpommern.

Wer die 126 Stufen zur Aussichtsplattform nicht auf sich nehmen will, dem bietet sich im unteren Teil des Turms und seinen Nebengebäuden der Besuch des Natureum genannten naturkundlichen Museums. Dort findet man vieles über Landschaftsbildung und Geschichte des Darß, über fast alles, was an der Ostseeküste kreucht und fleucht und über das, was an Besonderheiten beobachtet und gefunden wurde. Anschließend kann sich der Besucher im kleinen Café in der Turmanlage stärken und danach zum weinige Meter entfernten Weststrand aufbrechen. Der zieht sich wie ein weißes Band viele Kilometer bis zum Ostseeheilbad Graal-Müritz hin und ist auch bei FKK-Anhängern sehr beliebt.

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Fotos: Florian Russi

Der Leuchtturm Darßer Ort

Darßer Ort 1-3
18375 Born am Darß

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