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Anne Volkmann und Annett Zilger

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Stadtmauer Neubrandenburg

Stadtmauer Neubrandenburg

Gerhard Klein

Stadtmauer Neubrandenburg mit Wiekhäuser
Stadtmauer Neubrandenburg mit Wiekhäuser

Die Stadtmauer besteht größtenteils aus Feldsteinen und hat eine Länge von mehr als 2000 Meter. Ihr Bau wurde um 1300 begonnen und sie diente als Befestigungsanlage mit vier Toren und mehreren Beobachtungstürmen. Mit durchschnittlich 7 Meter Höhe und bis zu 1,4 Meter Breite war die Mauer lange Zeit eine kaum zu überwindende Wehranlage. Zusätzlich baute man etwa alle 30 Meter sogenannte Wiekhäuser in den Befestigungsring. Sie überragten die Stadtmauer und mit ihren Vorsprüngen konnte man von dort aus das umliegende Gelände gut kontrollieren.

Durch das Fortschreiten moderner Kriegstechniken verlor die Mauer ihre Bedeutung als Verteidigungsanlage. Die Wiekhäuser wurden zum Teil als Unterkünfte für die Armen der Stadt genutzt. Nach umfangreicher Sanierung der alten Fachwerkgebäude beherbergen sie heute unter anderem kleine Geschäfte, Kneipen und Künstlerwerkstätten.

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Quelle:
Text und Zeichnung: Vorabdruck aus "Mecklenburg-Skizzen" von Gerhard Klein (erscheint in Kürze im Bertuch-Verlag Weimar).
Vorschaubild: Wiekhäuser der Stadtmauer Neubrandenburg, gemeinfrei,Botaurus stellaris, wikipedia

Stadtmauer Neubrandenburg

Stadtmauer mit Wiekhäusern
17033 Neubrandenburg

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