Meck-Pomm-Lese

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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Kompanie Kabruusch

Kompanie Kabruusch

Sandra Pixberg

Hier machen Künstler gemeinsame Sache

Trau keinem Reisesouvenir, das du nicht selbst am Strand gefunden hast! Denn in den allermeisten Fällen hat es einen Haken. Entweder die Qualität taugt nichts, es ist ein Massenerzeugnis oder es ist in Fernost hergestellt. Oder alle drei Faktoren treffen zu. Solche Mitbringsel findet man in der Galerie Kabruusch, die wortwörtlich im Schatten des Ozeaneums liegt, ganz bestimmt nicht. In dem 100 Quadratmeter großen Raum mit dem groben Holzfußboden wirken die Kunstwerke an sich schon stimmungsvoll und gut aufgehoben. Hier, in dem alten Speichergebäude, haben die so unterschiedlichen Dinge genug Platz, um jeweils für sich selbst zu wirken: die kleinen Nixen mit wirren Haaren aus Pappmaschee, experimentelle Kalligrafie, Drucke mit maritimen angeschnittenen Motiven, Fotografien, dünnwandige Meerestonkeramik, Glaskunst, Filz-Arbeiten, Hüte, auffällig gemusterte Taschen und Schals. Das Spektrum des Kunsthandwerks, das hier betrachtet und erworben werden kann, ist groß. Die Künstlerinnen und Künstler selbst wechseln sich mit dem Verkauf ab und, wenn Zeit ist, arbeiten sie in der Galerie weiter an ihren Produkten. Die meisten dieser aus etwa zehn künstlerisch Schaffenden bestehenden Gemeinschaft leben in Stralsund, einige auch im Umkreis. Jährlich kommen neue Kunstwerke hinzu, sodass es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Die Produzentengalerie ist von Mai bis Oktober, dann von Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:

Kompanie Kabruusch

Produzentengalerie

Adresse:

Neue Semlowerstraße/Hafenstraße 6–7

18439 Stralsund

Tel.: 03831 392511


Öffnungszeiten:

Mai bis Oktober

Mo - Sa11:00 - 18:00 Uhr
So geschlossen


*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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18439 Stralsund

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