Meck-Pomm-Lese

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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Hasenpfeffer

Zutaten (für 4 Personen):

 1 Hasenklein (Kopf, Hals, Rippen, Lunge, Herz)
 50 g Speck 
 50 g Mehl 
 1 kleine Zwiebel 
 1/2 l Wasser oder Brühe 
  Salz, Pfeffer 
  Zitronensaft oder Rotwein
  Zucker

Zubereitung:

Zu einem Hasenklein gehören der gespaltene Kopf, Hals, Rippen, Lunge und Herz. Es muß gut gewaschen werden, ehe es in Stücke zerteilt und mit einer Zwiebel in dem ausgelassenen Speck angebraten wird. Dann stäubt man das Mehl darüber bräunt es und füllt mit der Flüssigkeit auf. Man läßt das Fleisch langsam weichschmoren und schmeckt die Soße vor dem Anrichten mit Zitronensaft oder Rotwein und Zucker ab. Sie muß pikant süßsauer schmecken. Dazu reicht man Kartoffelbrei. Schmorzeit: 1 - 1 ½ Stunden.

Hinweis: Man kann das Hasenklein vor dem Schmoren einige Tage in Buttermilch legen, damit es zarter wird.

 

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angerichtet von Renate Holznagel

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