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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Wallanlagen Rostocks

Wallanlagen Rostocks

Dolores Kummer

Wie sich Rostock zu wehren wusste

Der Wehrhaftigkeit der Rostocker ist es zu verdanken, dass wir heute romantische Spaziergänge in den alten Wallanlagen unternehmen können. Die Wallanlagen sind ein grünes Band mitten in der Stadt. Eine Stadtbefestigung existierte bereits 1218, als die erste Teilstadt, rund um die Petrikirche, nach Lübischem Recht beurkundet wurde. Mit der Zusammenlegung der drei Teilstädte baute man eine einheitliche Stadtmauer, bevorzugtes Baumaterial war der Backstein. Schon seit 5900 v. Chr. waren Ziegel aus Lehm in frühen Hochkulturen bekannt. Doch in Nordeuropa verschwanden sie mit dem Ende des Römischen Reichs. Mitte des 12. Jahrhunderts führten italienische Mönche die Ziegelbrennerei wieder ein. Die Backsteingotik erlebte im Gebiet der Hanse einen enormen Aufschwung. Die Rostocker Stadtmauer hatte zwanzig Tore, war drei Kilometer lang und bis zu 1,20 Meter dick.

Die Landtore gingen nach Süden und die Strandtore zum Hafen an der Warnow. Heute sind noch vier Tore und ein Wehrturm erhalten: das Kuh- und das Steintor, das Kröpeliner und das Mönchentor sowie der Lagebuschturm. Im 14. Jahrhundert wurde die Anlage um je zwei Wälle und Gräben erweitert. Zur Stadtseite gab es hölzerne Wehrgänge und halbrunde Wieckhäuser, die man heute sehr schön auf Höhe des Klosters zum Heiligen Kreuz sehen kann. Die Wälle wurden im 19. Jahrhundert geschleift. Nach Plänen des Stadtgärtners Joachim Christoph Wilken (1794–1875) wurde das Gelände zu einer 13,8 Hektar großen Parkanlage umgestaltet mit Springbrunnen, Blumenrabatten und Alleen.

Wallanlagen

zwischen Kröpeliner Tor und Schwaanscher Straße,

fas parallel zur Kröpeliner Straße


Adresse

August-Bebel-Straße 38

18055 Rostock


*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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