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Marx bleibt aktuell

Perspektiven für die Einzelwissenschaften

Wolfgang Maiers/Renatus Schenkel (Hg.)

Dass der Gesellschaftstheoretiker Karl Marx (1818–1883) mit seinem Werk bis heute höchst aktuell ist, zeigen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes mit Beiträgen wie »Grenzenlose Akkumulation: Marx und die Globalisierung«, »Keynesianische Konzepte (Flassbeck u. a.) zur aktuellen Krisenbekämpfung«, »Mit Karl Marx über Kinderarmut, Kinderarbeit und Kinderrechte«, »Karl Marx und Kritische Medizin/ Gesundheitswissenschaften«.
Mit Beiträgen von Jürgen Bennies, Michael Hoffmann, Michael Klundt, Hagen Kühn, Wolfgang Maiers, Katrin Reimer-Gordinskaya, Renatus Schenkel und Nicola Wolf-Kühn.

Geschichtswerkstatt Rostock

Geschichtswerkstatt Rostock

Dolores Kummer

Geschichte im Tor

Das Kröpeliner Tor ist wohl das bekannteste der vier noch erhaltenen Stadttore, nicht nur, weil es höher ist als die anderen, es herrscht auch ringsum ein quirliges Leben. Hier radeln die Studenten aus der Kröpeliner-Tor-Vorstadt vorbei zur Uni. Südlich vom Tor geht es zu den malerischen Wallanlagen, nördlich daneben steht das größte Einkaufzentrum der Stadt und östlich beginnt die Fußgängerpassage, die Kröpi. Das Kröpeliner Tor ist 54 Meter hoch und war Teil der Stadtbefestigung. Es wurde Ende des 13. Jahrhunderts als zweigeschossiges Stadttor in Backsteinbauweise erbaut und später erhöht. Das Kröpeliner Tor sollte Händlern, die von weit her kamen, die Bedeutung der Stadt vermitteln. Die Namensgebung ist bis heute widersprüchlich, einerseits gab es eine bedeutende Kaufmanns­familie namens Kröpelin, andererseits weist es westlich zur Stadt Kröpelin.

Bis 1961 fuhr die Straßenbahn mitten durch das Tor. Heute finden hier Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Ein kleiner Verein von Enthusiasten hat im Turm seit 2005 eine Geschichtswerkstatt eingerichtet. Eine interessante Dauer­ausstellung informiert über die Rostocker Stadtbefestigung. Der Verein veröffentlicht Schriften zur regionalen Zeitgeschichte und führt thematische Stadtführungen durch, er möchte ein Mittler sein zwischen akademischer Forschung und den Bedürfnissen interessierter Laien. Vor dem Kröpeliner Tor steht seit 2014 der „Schreiende Hengst“, eine Bronzeplastik von Jo Jastram. Es ist ein Nachguss, der durch Spenden von Rostocker Bürgern ermöglicht wurde.


Adresse

Im Kröpeliner Tor

18055 Rostock

Tel.: 0381 / 1216415


Öffnungszeiten

Montag-Sonntag 10:00 - 18:00 Uhr


Informationen

www.geschichtswerkstatt-rostock.de


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Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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