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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Der Rostocker Überseehafen

Der Rostocker Überseehafen

Zweistelliges Umschlagplus

Der Rostocker Überseehafen ist ein Erfolgskonzept. Allein im ersten Halbjahr 2015 wurden 13,1 Mio. Bruttotonnen umgeschlagen, eine weitere Million war es in den anderen Rostocker Häfen. Das ist ein Wachstum von jährlich zehn Prozent. Der Urhafen der Rostocker war der Stadthafen. Er wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und von 1950 bis 1959 mussten die Güter für die DDR im Überseehafen Hamburg umgeschlagen werden. 1957 stellten die SED-Funktionäre die Aufgabe, den Seehafen Rostock zum größten der DDR auszubauen. Geld war keins da und so wurden die Bürger zu Spenden aufgerufen. Fast vier Millionen Ostmarkt kamen zusammen und 65.000 Tonnen Steine. Unter dem Motto „Feldsteine für den Rostocker Hafen“ sammelten die Bürger überall Steine.

2.000 Menschen arbeiteten in drei Schichten. In nur neun Monaten leisteten sie unentgeltlich 255.000 Arbeitsstunden. Am 30. April 1960 wurde das erste Stückgut im neuen Überseehafen gelöscht. 1989 hatte das Kombinat Deutfracht 25.000 Mitarbeiter, 192 Schiffe und löschte 20 Mio. Tonnen. Im Mai 1990 löste die Treuhand das Unternehmen auf und der Überseeverkehr lief wieder über Hamburg. Erst 1991 ging es in Rostock weiter, 8,1 Mio. Tonnen wurden umgesetzt. Zehn Jahre brauchte es, um an alte Zahlen anzuknüpfen. 1994 entstand ein neuer Fährhafen. Der „Rostock Port“ ist heute einer der modernsten in Deutschland. Seine Stärke ist die Flexibilität mit Chemie-, Getreide- und Ölhafen, Schüttgut- und Stückgutterminal. Auf seiner Homepage kann man jede Schiffsbewegung live mitverfolgen.

Informationen

Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH

Ost-West-Straße 32

18147 Rostock

www.rostock-port.de


*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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