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Marx bleibt aktuell

Perspektiven für die Einzelwissenschaften

Wolfgang Maiers/Renatus Schenkel (Hg.)

Dass der Gesellschaftstheoretiker Karl Marx (1818–1883) mit seinem Werk bis heute höchst aktuell ist, zeigen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes mit Beiträgen wie »Grenzenlose Akkumulation: Marx und die Globalisierung«, »Keynesianische Konzepte (Flassbeck u. a.) zur aktuellen Krisenbekämpfung«, »Mit Karl Marx über Kinderarmut, Kinderarbeit und Kinderrechte«, »Karl Marx und Kritische Medizin/ Gesundheitswissenschaften«.
Mit Beiträgen von Jürgen Bennies, Michael Hoffmann, Michael Klundt, Hagen Kühn, Wolfgang Maiers, Katrin Reimer-Gordinskaya, Renatus Schenkel und Nicola Wolf-Kühn.

Der Rostocker Fährhafen

Der Rostocker Fährhafen

Die Schwedenfähre

Am Warnowpier, dem Pier 1 des Überseehafens, befindet sich heute der Fährhafen. Dort legen täglich die Fähren nach Gedser (Dänemark) und Trelleborg (Schweden) an. Rund zwei Millionen Passagiere nutzen die Fährverbindung pro Jahr. Der Fährterminal ist 200.000 Quadratmeter groß. In der DDR waren die sogenannten „Schwedenfähren“ Sehnsuchtsschiffe. Man stand in Warnemünde an der Westmole und sah ihnen lange nach. Mitfahren konnte man ja nicht. 1886 reisten die ersten Passagiere mit dem Postdampfer von Warnemünde nach Nykøbing. 1903 wurde eine Eisenbahnfährverbindung eröffnet. Sie befand sich auf der heutigen Mittelmole zwischen Seekanal und Altem Strom. Gleichzeitig wurde der heute noch erhaltene historische Bahnhof gebaut. In der DDR-Zeit gab es täglich zwei Schnellzüge, die von Berlin via Fähre nach Dänemark fuhren.

1995 wurde der Fährbetrieb in Warnemünde eingestellt, die Anlage abgebaut. An der Nordkante der Mittelmole lädt inzwischen ein neu gestalteter Panoramaweg zum Spazieren ein. Auf den Freiflächen sollen attraktive Wohnungen entstehen. Die Fähren der Scandlines nach Gedser sowie der Stena Line und der TT-Line nach Trelleborg fahren vom Überseehafen ab. Die Züge von Berlin enden am Rostocker Hauptbahnhof, von dort geht ein Shuttlebus zum Überseehafen. Autos und Lkws fahren direkt auf die Fähren. In Zukunft kommen auf die Schiffseigner hohe Investitionskosten zu, denn die Richtlinien für die Minimierung der Schwefelemissionen in den Abgasen sind verschärft worden. Viele Schiffe müssen umgerüstet werden.


Kontakt

Fähranleger Rostock

Zum Fährterminal 1

18147 Rostock

www.rostock-port.de/schiffsverkehr/faehrverkehr/fa...


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Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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