Mecklenburg Vorpommern Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.meck-pomm-lese.de
Unser Leseangebot

Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Alt-Reutershagen

Alt-Reutershagen

Dolores Kummer

Backstein, Kunst und Platte

Wer die verschiedenen Architekturstile des 20. Jahrhunderts sehen will, muss nach Reutershagen. Alt-Reutershagen entstand bereits ab 1919. Als dann die Ernst Heinkel Flugzeugwerke sich in Marienehe niederließen, brauchten sie Wohnungen. 16.000 Arbeiter sollten in der Rüstungsindustrie arbeiten. 1937 wurden das Komponistenviertel und 1939 das Viertel rund um den Wiener Platz, damals Ostmärkisches Viertel, gebaut, beide in der damals typischen Backsteinbauweise. Zur „Volkserholung“ legte man 1938 gleich nebenan eine zehn Hektar große Teich- und Parkanlage an. Große Teile davon wurden 1942 durch britische Bomber zerstört. In Marienehe gründete man das Fischkombinat auf den Ruinen der Flugzeugwerke. Riesige sozialistische Großbetriebe entstanden und wieder wurden Wohnungen für Arbeiter gebraucht.

1953 bis 1957 wurde Reutershagen I gebaut, zum Teil im stalinistischen Zuckerbäckerstil. 1958 folgte Reutershagen II mit den ersten Großplattenbauten von Rostock, damals noch mit Ofenheizung. In der Nähe des beschaulichen Schwanenteichs baute man 1969 ein modernes Ausstellungszentrum mit einer Fläche von 1.500 Quadratmetern: die Kunsthalle Rostock. Es war der einzige Museumsneubau in der DDR. Geplant war, vor allem Künstler aus den Ostseeanrainerstaaten zusammenzubringen, dazu wurde hier die erste Ostsee-Biennale ins Leben gerufen. Heute wird vor allem zeitgenössische Kunst aus der Küstenregion ausgestellt. Aber auch Künstler wie Chagall, Camille Claudel oder Christo wurden schon gezeigt. Die Kunsthalle genießt auch international einen sehr guten Ruf.

Kunsthalle Rostock

Hamburger Straße 40

18069 Rostock

Tel.: 0381 / 3817008

www.kunsthalle-rostock.de


*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Kurhaus Warnemünde
von Dolores Kummer
MEHR
Luisentor in Demmin
von Gerhard Klein
MEHR
Kloster in Malchow
von Birgitt Sandke
MEHR

Alt-Reutershagen


18069 Rostock

Detailansicht / Route planen