Mecklenburg Vorpommern Lese

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Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Rostocker Fischmarkt

Rostocker Fischmarkt

Dolores Kummer

Kartause und Fischbratküche

Es ist eine spannende Gegend mit morbidem Industriecharme. Marienehe, einst Mergnew oder Mergene genannt, ist ein Rostocker Stadtteil mit Geschichte. 1396 war es grün und idyllisch, als die Kartäusermönche hier ihr Kloster gründeten. Fast 200 Jahre ging alles gut, doch als Joachim Slüter, der Kaplan von St. Petri, mit seinen reformistischen Predigten begann, stürmte die Bürgerschaft die Klöster. Noch hielten die Herzöge Albrecht VII. und Heinrich VI. ihre schützende Hand über die Kartause. Ihr Nachfolger Johann Albrecht I. sah das aber anders. 1559 wurde das Kloster geschleift, die Steine im Schloss Güstrow verbaut. 1933 entstand dort das Ernst Heinkel Flugzeugwerk. Heinkel verdiente enorm an der Kriegsproduktion und hatte später deutschlandweit zehn Betriebe mit etwa 50.000 Mitarbeitern.

Als die Heinkelwerke 1942 bombardiert wurden, blieb in Marienehe nichts übrig, den Rest demontierten die Sowjets. Rostock hatte bis dahin noch keinen größeren Fischereihafen. So entstand eine riesige Anlage mit Lager-, Kühl- und Salzhallen. 1952 wurde das Fischkombinat Rostock gegründet, es hatte mehr als 8.000 Mitarbeiter, die Hälfte davon fuhr zur See. Mit der politischen Wende wurde das Kombinat 1990 aufgelöst. Große Hallen, Schienen und Hafenbecken sind heute wieder in Betrieb. Lohnenswert ist der Fischmarkt. Hier gibt es frischen Ostseefisch. Gleich daneben, in einer alten Halle, ist die Fischbratküche. Dort gibt es preiswerte Gerichte. Riesige Holzstapel lagern an der Kaikante. Logistik- und Lagerfirmen sowie kleine Alternativunternehmen haben sich hier niedergelassen.


Adresse

Rostocker Fischmarkt & Fischbratküche

Warnowpier 431

18069 Rostock

Tel.: 0381 / 8111221

www.rostocker-fischmarkt.de


Öffnungszeiten

Fischbratküche

Mo-Sa: 11:00 -15:00 Uhr


Fischhalle

Mo-Sa: 11:00 Uhr - 15:00 Uhr


Fischmarkt

Sommer (1.Mai bis 15.Oktober)

Mo-Fr: 8:00 - 18:00 Uhr

Sa: 8:00 - 15:00 Uhr


Winter (15.Oktober bis 30.April)

Mo-Fr: 8:00 - 17:00 Uhr

Sa: 8:00 - 15:00 Uhr



*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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