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Marx bleibt aktuell

Perspektiven für die Einzelwissenschaften

Wolfgang Maiers/Renatus Schenkel (Hg.)

Dass der Gesellschaftstheoretiker Karl Marx (1818–1883) mit seinem Werk bis heute höchst aktuell ist, zeigen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes mit Beiträgen wie »Grenzenlose Akkumulation: Marx und die Globalisierung«, »Keynesianische Konzepte (Flassbeck u. a.) zur aktuellen Krisenbekämpfung«, »Mit Karl Marx über Kinderarmut, Kinderarbeit und Kinderrechte«, »Karl Marx und Kritische Medizin/ Gesundheitswissenschaften«.
Mit Beiträgen von Jürgen Bennies, Michael Hoffmann, Michael Klundt, Hagen Kühn, Wolfgang Maiers, Katrin Reimer-Gordinskaya, Renatus Schenkel und Nicola Wolf-Kühn.

Der Alte Strom in Rostock

Der Alte Strom in Rostock

Dolores Kummer

Die Lebensader von Warnemünde

Nichts ist schöner als ein Bummel am Alten Strom. Es gibt so viel zu sehen: die hübschen kleinen Geschäfte in der ersten Reihe, bunte Kapitäns- und Fischerhäuschen mit Vorgärten, Restaurants, Galerien oder Cafés. Auf dem Wasser: Fischkutter, prächtige Yachten und Dampfer. Von der Drehbrücke hat man den schönsten Blick über den Strom. Am Alten Strom mündete einst die Warnow in die Ostsee und gab dem kleinen Fischerdorf seinen Namen: Warnemünde. Wer hier wohnte, fuhr zur See, lebte vom Fischfang oder von Lotsendiensten. Der erste Hafen lag auf der Westseite des Flusses. Die Stadt Rostock verpflichtete 1288 den Patrizier Rötger Horn die Hafeneinfahrt über fünf Jahre auf einer Tiefe von 12 Fuß zu halten. Dieser Mündungsarm der Warnow war die wichtigste Wasserstraße für die Rostocker Kaufleute. Als der Verkehr zunahm, wurde 1903 östlich daneben der Neue Strom, der spätere Seekanal, ausgebaut. Bis vor zwanzig Jahren gab es vom alten Strom noch einen Abfluss zum Seekanal.

Mit dem Bau des Fährterminals wurde er aber zugeschüttet. Am südlichen Ende haben die Warnemünder ihre Motorboote liegen. Hier finden auch die Drachenboot- und Wasch­zuberrennen statt. Auf der Ostseite des Stroms machen die Fischkutter des Fischmarktes fest. Manche sehr alten und kuriosen Schiffe liegen dort. Anschließend kommen die Segler und Yachten der Vereine sowie Gastboote. Gegenüber auf der Westseite gibt es Imbisskutter, Rettungsnotboote und die Dampfer der Hafenrundfahrt. Die über hundert Jahre alte Drehbrücke führt über den alten Strom zum Bahnhof.


Adresse

Am Strom

18119 Rostock-Warnemünde

www.rostock.de/sehenswuerdigkeiten.html


*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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