Mecklenburg Vorpommern Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.meck-pomm-lese.de
Unser Leseangebot

Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Kurhaus Warnemünde

Kurhaus Warnemünde

Dolores Kummer

Von einem Bau, der nie fertig wurde

Das Kurhaus ist der BER von Warnemünde, seit hundert Jahren Baustelle. Als sich das kleine Fischerdorf zum beliebten Kur- und Badeort entwickelte, musste auch ein Kurhaus her. Bereits 1898 gab es erste Pläne, 1906 war Baubeginn, dann wurde das Vorhaben abgebrochen, 1914 ging es weiter, um kurz danach wieder zu stagnieren. 1922 legte man nun zunächst einen Kurgarten mit Musikpavillon, die Lese- und eine Wandelhalle an. 1926 begann der Weiterbau nach Plänen von Gustav Wilhelm Berringer. Viele Warnemünder sagen heute: Es war Glück, dass dieses Haus nicht in der Gründerzeit gebaut wurde. Berringer orientierte sich am Dessauer Bauhausstil, an der Neuen Sachlichkeit. Für die Innengestaltung holte er die Bauhausschülerin Dörte Heim und den Innenarchitekten Walter Butzek an Bord. Am 24. Mai 1928 wurden Kurhaus und Kurgarten feierlich eröffnet.

Doch schon einige Jahre später war der Pächter unzufrieden, es gab Baumängel. 1940 wurde der Kurbetrieb kriegsbedingt eingestellt. Die Heinkelwerke nutzten das Haus als Munitionsfabrik, glücklich blieb es von Bomben verschont. In der DDR-Zeit war das Kurhaus ein Ort der Kultur und wurde ebenfalls zwei Mal umgebaut. Nach 1989 gab es neue Um- und viele Ausbauten. Das Innere hat nun nichts mehr mit dem alten Kurhaus zu tun, die Arbeiten von Heim und Butzek sind zerstört. Das Kurhaus möchte wieder ein kulturelles Zentrum sein. Es beherbergt eine Spielbank, Restaurants und einen Veranstaltungssaal. Der Kurgarten ist durch eine Tiefgarage unterkellert. Schön sind die Kurmuschel und der Musikpavillon.

Adresse

Kurhaus Warnemünde

Seestraße 18

18119 Rostock-Warnemünde

Tel.: 0381 / 5484474

www.kurhaus-warnemuende.de



*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Das Kuhtor in Rostock
von Dolores Kummer
MEHR

Kurhaus Warnemünde

Seestraße 18
18119 Rostock-Warnemünde

Detailansicht / Route planen