Mecklenburg Vorpommern Lese

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Marx bleibt aktuell

Perspektiven für die Einzelwissenschaften

Wolfgang Maiers/Renatus Schenkel (Hg.)

Dass der Gesellschaftstheoretiker Karl Marx (1818–1883) mit seinem Werk bis heute höchst aktuell ist, zeigen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes mit Beiträgen wie »Grenzenlose Akkumulation: Marx und die Globalisierung«, »Keynesianische Konzepte (Flassbeck u. a.) zur aktuellen Krisenbekämpfung«, »Mit Karl Marx über Kinderarmut, Kinderarbeit und Kinderrechte«, »Karl Marx und Kritische Medizin/ Gesundheitswissenschaften«.
Mit Beiträgen von Jürgen Bennies, Michael Hoffmann, Michael Klundt, Hagen Kühn, Wolfgang Maiers, Katrin Reimer-Gordinskaya, Renatus Schenkel und Nicola Wolf-Kühn.

Warnemünde Cruise Center

Warnemünde Cruise Center

Dolores Kummer

Traumschiff ahoi!

Am 1. Mai 2005 wurde das Warnemünder Cruise Center an der Mittelmole eröffnet. In nur zehn Jahren hat sich das kleine Seebad zu einem der wichtigsten Kreuzfahrthäfen mit den meisten Anläufen in Deutschland entwickelt. 2015 gab es 181 Anläufe. Große Kreuzliner wie die „Regal Princess“ haben eine Länge von 330 Metern. Es gibt manchmal sogar Fünffachanläufe. In puncto Umweltschutz sind die meisten jedoch noch Dinosaurier. Die Emission durch Kreuzliner ist leider nicht optimal. Insgesamt wurden 2015 rund 500.000 Passagiere und noch einmal gut 250.000 Besatzungsmitglieder erwartet. Es ist erstaunlich, wie der 7.000-Seelen-Ort das verkraftet. Doch die Warnemünder sind sturmerprobt.

Im Gegenteil, sie sind große Fans der überdimensionalen Riesen. Morgens, wenn noch alles schläft, fahren die schwimmenden Städte in den Seekanal. Vormittags schwärmen die Besucher aus, zu Ausflügen nach Rostock, Bad Doberan oder Berlin. Viele gehen auch an den Strand. Warnemünde ist für die Gäste aus mehr als 130 Ländern oft ein Etappenstopp auf einer großen Ostseekreuzfahrt. Sie machen gern einen Einkaufsbummel, erwerben Tücher gegen den Wind oder kleine Souvenirs. Die Besatzung schätzt vor allem das kostenlose WLAN rund um die Touristeninformation und kauft gern deutsche Schokolade im Supermarkt. Spätabends ist es dann Zeit für den Abschied. Oft werden die Schiffe mit einer Portparty verabschiedet, mit Schlepperballett und Feuerwerk. Wenn die Musik „Muss i denn zum Städtele hinaus“ spielt, antworten die majestätischen Riesen mit einem Hupkonzert

Adresse

Kreuzfahrtterminal

Ost-West-Straße 32

18147 Rostock

Tel.: 0381 / 3505026

www.rostock-port.de


*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

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