Mecklenburg Vorpommern Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.meck-pomm-lese.de
Unser Leseangebot

Aka Mortschiladse
Von alten Herzen und Schwertern
Roman

Voller wunderbarer Originalität erzählt Aka Mortschiladse eine dramatische Geschichte über Entführung, Liebe und Krieg im Georgien des 19. Jahrhunderts. Während Russland versucht, den Kaukasus zu unterwerfen, wird dem jungen georgischen Adeligen Baduna Pavneli vorgeworfen, einen russischen Offizier getötet zu haben. Vom Militär verfolgt und auf der Suche nach seinem geistig verwirrten Bruder, schlägt er sich durch die Wälder, Täler und Berge Georgiens. Wie ein klassischer tragischer Held riskiert er alles, ohne zu wissen, was ihn am Ende seiner Reise am Schwarzen Meer erwartet. Dort holen ihn die Vergangenheit und seine russischen Verfolger ein …
Diese Geschichte symbolisiert die tragische Vergangenheit Georgiens und erweckt damit eine alte Kultur wieder zum Leben, die längt vergessen schien.

Der Kabelkran von Warnemünde

Der Kabelkran von Warnemünde

Dolores Kummer

Der Kran gehört zu Warnemünde

Die Geschichte der Warnowwerft wäre einen Roman wert. Wahrzeichen war Jahrzehnte die 310 Meter lange Kabelkrananlage, heute ist es ein blauer Bockkran. 1928 gründeten die Gebrüder Kröger hier eine Yachtwerft. Gleich daneben lagen die Arado Flugzeugwerke. Produzierten sie 1921 noch Wasserflugzeuge, waren es 15 Jahre später schon Bomber wie der „Blitz“, eine perfekte Zielscheibe für alliierte Luftangriffe. Fast die Hälfte der Industrieanlagen wurde zerstört. Doch schon im Mai 1945 reparierten die Schiffbauer wieder Fischkutter, um die Versorgung der Sowjetarmee zu sichern. Von 1946 bis 1953 erbrachten sie mehr als 340 Millionen DM Reparationsleistungen. 1948 gründete man den VEB Warnowwerft. Sechs Jahre später hatte sie bereits 9.634 Mitarbeiter.

Als erstes Schiff wurde 1951 die Schonerbrigg „Wilhelm Pieck“ gebaut, danach riesige Frachter und Containerschiffe in Serie, mit 7.000 bis 15.000 Tonnen. Der Dichter Franz Fühmann beschreibt diese Zeit in „Kabelkran und blauer Peter“. 1989 begann für die Schiffbauer eine unsichere Zeit. Als die Treuhand die Werft 1992 verkaufte, arbeiteten noch 5.000 Beschäftigte dort, vier Jahre später nicht mal ein Viertel davon. Subventionen in Milliardenhöhe flossen. Trotzdem war die Firma 1996 insolvent. Ein Werftenkarussell begann, Großbetriebe wurden wie Streichholzschachteln gehandelt. Seit 2009 gehört die Warnowwerft zur Nordic Yards. 250 Beschäftigte arbeiten in dem hochmodernen Unternehmen. Es setzt vor allem auf Offshore-Anlagen für die Öl-, Gas- und Windkraftindustrie, baut aber auch Polarschiffe.

Adresse

Nordic Yards

Werftallee 10

18119 Rostock-Warnemünde

Tel.: 0381 / 5100

www.nordic-yards.de



*****

Textquelle:

Kummer, Dolores: Rostock - die 99 besonderen Seiten der Stadt, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2016.

Bildquelle:

Dolores Kummer.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Eldena
von Anette Huber-Kemmesies
MEHR
Neptunwerft Rostock
von Dolores Kummer
MEHR
Insel Rügen
von Sandra Pixberg
MEHR

Der Kabelkran von Warnemünde

Werfallee 10
18119 Rostock-Warnemünde

Detailansicht / Route planen