Meck-Pomm-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Meck-Pomm-Lese
Unser Leseangebot

Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Franziskanerkloster St. Johannis

Franziskanerkloster St. Johannis

Sandra Pixberg

Chillen an der Schillstraße

Von der Schillstraße zweigt die kleine Sackgasse „Am Johanniskloster“ ab. Sie endet in einem stillen Innenhof mit einigen Bänken. Hier wurde im Jahr 1254 ein Franziskanerorden gegründet.Den Bettelmönchen war dieser Hof am Stadtrand im Armenviertel von Stralsund zugewiesen worden. Von Beginn an bis 1624 waren die Franziskaner auf Stiftungen angewiesen, aber es fehlte nicht an Unterstützung durch Stralsunder und Rügener Bürger und Adelige. Die Franziskaner waren beliebt, auch wegen ihrer Predigten, die sie in verständlicher Sprache hielten. Heute steht im ehemaligen Klosterhof eine jüdische Gedenk-Stele.

Weitere Informationen:

Franziskanerkloster St. Johannis

Schillstraße 27/28

18349 Stralsund

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Ernst-Moritz-Arndt-Turm
von Sandra Pixberg
MEHR
Klosteranlage von Rehna
von Dörte Suhling
MEHR
Lichtspiele Sassnitz
von Sandra Pixberg
MEHR

Franziskanerkloster St. Johannis

Schillstraße 27
18439 Stralsund

Detailansicht / Route planen

Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen