Meck-Pomm-Lese

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Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Park der Sinne

Park der Sinne

Sandra Pixberg

Hortensien, Trompetenbäume und wintergrüne Eichen

Obwohl er sich direkt in der Touristenhochburg befindet, geht es im Park der Sinne am Schmachter See gemächlich zu. Die Wege, Terrassen und Bänke wurden inmitten von Bäumen, Sträuchern, Hecken und Blumen 2003 als Außenstandort der Internationalen Gartenausstellung (IGA) angelegt. Hortensien, Trompetenbäume und wintergrüne Eichen sind in dem Uferpark unter anderem angepflanzt worden. Sein Name verweist insbesondere auf die sieben verschiedenen Spiel- bzw. Sinnesstationen. Für Kinder ist der Wasserspielplatz und der 27 Meter lange Steg in den Schmachter See eine willkommene Abwechslung zum Strand.


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Textquelle:

Pixberg, Sandra: Rügen - 99 Besonderheiten der Insel, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Sandra Pixberg.

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