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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Stadtmauer Neubrandenburg

Stadtmauer Neubrandenburg

Gerhard Klein

Stadtmauer Neubrandenburg mit Wiekhäuser
Stadtmauer Neubrandenburg mit Wiekhäuser

Die Stadtmauer besteht größtenteils aus Feldsteinen und hat eine Länge von mehr als 2000 Meter. Ihr Bau wurde um 1300 begonnen und sie diente als Befestigungsanlage mit vier Toren und mehreren Beobachtungstürmen. Mit durchschnittlich 7 Meter Höhe und bis zu 1,4 Meter Breite war die Mauer lange Zeit eine kaum zu überwindende Wehranlage. Zusätzlich baute man etwa alle 30 Meter sogenannte Wiekhäuser in den Befestigungsring. Sie überragten die Stadtmauer und mit ihren Vorsprüngen konnte man von dort aus das umliegende Gelände gut kontrollieren.

Durch das Fortschreiten moderner Kriegstechniken verlor die Mauer ihre Bedeutung als Verteidigungsanlage. Die Wiekhäuser wurden zum Teil als Unterkünfte für die Armen der Stadt genutzt. Nach umfangreicher Sanierung der alten Fachwerkgebäude beherbergen sie heute unter anderem kleine Geschäfte, Kneipen und Künstlerwerkstätten.

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Quelle:
Text und Zeichnung: Vorabdruck aus "Mecklenburg-Skizzen" von Gerhard Klein (erscheint in Kürze im Bertuch-Verlag Weimar).
Vorschaubild: Wiekhäuser der Stadtmauer Neubrandenburg, gemeinfrei,Botaurus stellaris, wikipedia

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Stadtmauer mit Wiekhäusern
17033 Neubrandenburg

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