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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Stadtwald am Moorteich

Stadtwald am Moorteich

Sandra Pixberg

Ausflug ins Grüne

Der Stadtwald am Moorteich ist ein attraktiver Grüngürtel innerhalb der Stadt. Er umfasst knapp 50 Hektar Wasser- und Landfläche. Ursprünglich eine Grundmoräne, ruht noch heute unter dem Moorteich eine bis zu sieben Meter dicke Torfschicht. Der sehr nährstoffreiche und feuchte Boden fördert Pfl anzen wie Schilfröhrichte und Silberweiden. Neben vielen Wasservogelarten wie dem Blässhuhn, Graureiher und Haubentaucher kann man Fledermäuse, Frösche und Libellen beobachten. Einerseits verbindet der schöne Weg durch den Wald den Stadtteil Grünhufe mit der Altstadt, andererseits kann man mit dem Fahrrad eine gemütliche Tour um den Moorteich herum machen. Nahe dem Tierpark, in der Barther Straße, beginnt die Radtour. Auf Höhe der Stadtkoppel zweigt ein Weg links in den Wald hinein. Im Stadtwald geht es bald rechts ab und führt durch den Wald am Ufer des Moorteichs entlang. Dann trifft der Weg auf die Friedrich-Engels- Straße. In die Altstadt geht es rechts ein Stück auf der Friedrich- Engels-Straße entlang, dann links über den Küterdamm, über die „Weißen Brücken“, direkt auf die Altstadt zu. Für die Moorteich-Rundfahrt geht es auf der Friedrich-Engels-Straße nach links über die Brücke und dann gleich wieder links auf den Fußgänger- und Radweg. Der Weg mündet in der Straße An den Bleichen. Dort links wird die Straße schnell zum Weg. Dann links haltend führ der Weg durch einen Erlen-Eschen-Wald auf der Rückseite des Tierparks entlang zur Barther Straße zurück. Die Tour von rund fünf Kilometern ist auch als Spaziergang sehr beliebt.

Weitere Informationen:

Fahrrad-Bring und Hol-Service:

Leihbike

Tel.: 0162 5810690

www.leihbike.de

Fahrradhandel

Heiden

Handwerkerring 16

18435 Stralsund

Tel.: 03831 4828999

https://www.fahrradhandel-heiden.de/

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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