Meck-Pomm-Lese

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Michael Hametner

Kopfkino
15 Gespräche – Ein Porträt des Malers Hans Aichinger
Reihe Ateliergespräche

Seine Bilder lassen an Fotorealismus denken. Hans Aichinger malt so vollkommen, dass eine Augentäuschung möglich ist. Michael Hametner, der den Künstler über mehrere Monate befragt hat, erfährt, wie wenig der Begriff für Aichinger selbst zutrifft. Er hat dem Künstler Kern- und Leitsätze großer Kollegen vorgelegt, zu denen sich Aichinger zustimmend oder ablehnend ins Verhältnis setzt. So entsteht das Porträt eines der ungewöhnlichsten Maler der Leipziger Kunstszene von heute. Aichinger erzählt über seine Bilder, die er sich ausdenkt, im Fotostudio mit Modellen nachstellt und schließlich in einem Akt von Meditation malt. Was entsteht, ist ein bis in die Details hinein perfekt anmutender Realismus.

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Usedomer Achterland

Usedomer Achterland

Ralph Kähne
Marina Kähne

Kleinode am Schilfgürtel

Südlich der drei Kaiserbäder, abseits von der Quirligkeit dieser Orte, erstreckt sich Usedoms Hinterland, oder wie die Einheimischen auf „good Plattdüütsch seggen“: Achterland.

Das idyllische Achterland ist geprägt von eindrucksvoller Natur und Ruhe. Dörfer haben ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Nicht verwunderlich, dass sich hier auch Tiere pudelwohl fühlen, die der Mensch anderswo längst vertrieben hat. Nicht selten kann man sogar hoch in den Lüften Seeadler ihre Kreise ziehen sehen. Hügeliger als man vielleicht vom Land am Meer erwartet, präsentiert sich das Achterland an anderer Stelle mit traumhaften Blicken über die Schilfgürtel am Achterwasser und Peenestrom. Blühende Wiesen und stattliche Wälder werden immer wieder unterbrochen durch kleine und größere Seen, Bäche und Sölle. Manchmal scheint es fast, als wolle man hinter den breiten Schilfgürteln die Kleinode der Gemütlichkeit vor den Blicken Neugieriger schützen. Doch der Eindruck täuscht. Die Einheimischen heißen Gäste meist willkommen, vor allem solche, die sich interessiert zeigen und sich nicht wie Ballermann-Touristen benehmen. In den kleinen Dörfern, wo viele Häuser noch mit Schilfrohr gedeckt sind, ist alles noch natürlich: Fischerboote liegen verträumt am Ufer, es riecht nach frisch Geräuchertem – ein Genuss, dem man schwerlich widerstehen kann. An anderer Stelle wiederum ragen imposant Bockwindmühlen in den Himmel. Usedoms Hinterland ist ein Paradies für Naturfreunde, Wanderer, Radler und Erholungssuchende.

Weitere Informationen:

Usedomer Achterland

www.usedom.de/orte/achterland

*****
Textquelle:

Kähne, Marina und Ralph: Usedom: 99 Besonderheiten der Insel, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Kähne, Marina und Ralph; entnommen ebd.

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