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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Weihnachten bei Fritz Reuter

Weihnachten bei Fritz Reuter

Fritz Reuter

 

„In die eine Stube durften wir Kinder gar nicht, denn da saß meine liebe Mutter mit ein paar Näherinnen und nähte neues Zeug zu Weihnachten für uns Knaben und Mädchen. Dann und wann wurde mal einer von uns gerufen, und dann wurden ihm die Augen verbunden und Fausthandschuhe angezogen, und so wurde er hineingeführt in die verbotene Stube zum Anprobieren. Die Fausthandschuhe hatte meine Großmutter aufgebracht, seit meine Schwester Lisette einmal mit den Händen herumgegrabbelt hatte, um zu fühlen, aus welchem Zeug ihr neuer Rock gemacht werde. 'Nu kik de Deern!', sagte die Großmutter. 'Wat de Düvel klok is! Löv, dat wöllt wi Di verspurren!' und zog ihr Fausthandschuhe an, und seitdem wurde keiner mehr ohne Fausthandschuhe in die Stube hineingelassen.“

 

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Bildquelle: 

Vorschaubild: Selbstbildnis von Fritz Reuter von 1830 via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Textquelle:

Handelsmann, Heinrich: Weihnachten in Schleswig-Holstein, Kiel: Schwers’sche Buchhandlung, 1886.

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