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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Rasender Roland

Rasender Roland

Andreas Michael Werner

Rügensche Bäderbahn

Der Rasende Roland, wie er liebevoll genannt wird, ist eine dampflokbetriebene Schmalspureisenbahn auf der Insel Rügen. Mit einer Spurweite von gerade einmal 75 cm und einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h bewegt sich die Kleinbahn über Rügen und verbindet dabei bekannte Seebäder der Insel. 
Rasender Roland
Rasender Roland
Ende des 19. Jahrhunderts war das Eisenbahnnetz des Deutschen Reiches weitestgehend fertig gestellt, doch abgelegene Landesteile konnten dabei nicht angemessen berücksichtigt werden. Gerade diese Regionen erhofften sich zur wirtschaftlichen Entwicklung einen Anschluss an das Bahnnetz. Durch Gesetzesänderungen im Jahr 1892, welche den Bau von Schmalspurbahnen vereinfachten, wurde der Grundstein für einen Bahnanschluss gelegt. So entstand in nur 4 Jahren Bauzeit, von Jahr 1895 bis 1899, ein umfangreiches Kleinbahnnetz auf der Insel Rügen und nach nur kurzer Zeit verbesserte sich die Lage des Tourismus enorm. Besonders die Strecke zwischen den Seebädern Putbus und Göhren waren von Touristen und Einheimischen stark frequentiert, so dass die Personenwagen kurz nach Inbetriebnahme der Strecke vergrößert werden mussten. 
 
Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Rügendamm gesperrt und die Schmalspurbahn vom restlichen Bahnnetz Deutschlands abgekappt. Erst etwa 10 Jahre nach Kriegsende konnte sich der Tourismus auf der Insel wieder erholen und die Strecke Putbus - Göhren wurde zur wichtigsten Verkehrsader der Badeorte. 
 
Geprägt wurde der Name „Rasender Roland", der heute als Synonym für die Schmalspurbahn auf Rügen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist, durch die zahlreichen Bergarbeiter aus dem sächsischen Uranbergbau, die auf Rügen ihren Urlaub verbrachten. Die genaue Entstehungsgeschichte des Namens jedoch konnte bisher nicht rekonstruiert werden. Die kleine Dampflokomotive ist mit der schlechten Kohle der Nachkriegsjahre alles andere als gerast. 
 
Ein historischer Zug voller Nostalgie und Romantik, auf dem Sie die Landschaft Rügens einfach mal jenseits der Straße erleben und sich gleichzeitig dabei über die Insel befördern lassen können. Jeden Tag fährt der "Rasende Roland" von Putbus über Binz, Sellin und Baabe nach Göhren. Im Jahr 1999 wurde das Netz der Schmalspurbahn bis nach Lauterbach erweitert, wo sie nun an etwa 100 Tagen im Jahr zusätzlich startet.
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Fotos: Claudia Grabalowski

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