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Eberhard Schmidt
Wohin in dieser Welt?
Der Maler Franz Radziwill
Biografie

Die erste Biografie über den berühmten Maler aus Dangast

Franz Radziwill (1895–1983) gehört neben Otto Dix und George Grosz zu den führenden Exponenten der Stilrichtung »Neue Sachlichkeit«. Sein umfangreiches Œuvre, das mehr als 850 Gemälde umfasst, ist mit dem Etikett »Magischer Realismus« versehen worden. Als visionärer Realist, dessen dramatische Bildwelt die Ambivalenz der Technik und die Zerstörung unserer natürlichen Umwelt zum Inhalt hat, ist seine Aktualität ungebrochen. Darüber hinaus hat er Gedichte und Prosatexte hinterlassen, ebenso Tagebücher, Briefe und Zeitungsartikel.
Eberhard Schmidt hat die wechselvolle Lebensgeschichte Franz Radziwills vor dem Hintergrund des katastrophengeschüttelten 20. Jahrhunderts in seiner aufwendig recherchierten Biografie detailreich rekonstruiert.

Insel Ummanz

Insel Ummanz

Sandra Pixberg

Landluft auf Ummanz schnuppern

Ummanz ist eine Insel kaum über der Meeresoberfläche, sie ragt gewöhnlich null, an höchster Stelle fünf Meter aus dem Wasser. Sie gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Um Landluft zu schnuppern, kann man bereits in Lieschow den beiden Erlebnis- und Erzeugerhöfen Kliewe und Lange sowie der Lieschower Edeldestillerie einen Besuch abstatten. Auf den Höfen von Bauer Kliewe und Bauer Lange gibt es Tiere, Trampoline, Ponyreiten und Tretfahrzeuge für Kinder, ein Hofcafé sowie Landerzeugnisse zu kaufen.

Am Focker Strom haben einige kleine Fischerboote festgemacht, auch die roten Fähnchen der Stellnetze sind oft von der Brücke aus zu sehen. Auf Ummanz gibt es noch einige Traditionsbewusste, die „stille Fischerei“ betreiben. Reusen werden über Nacht ausgelegt und Hecht, Zander, Barsch und Platt­fische, selten ein Aal, darin gefangen. Diese alte Weise ist besonders umweltschonend und arterhaltend, denn kleinere Fische haben Zeit, sich durch die Maschen zu befreien.

Die Insel Ummanz hält vieles für Individualreisende bereit. Der pompöse Schnitzaltar von 1520 aus Antwerpen in der
St.-Marien-­Kirche in Waase ist jedenfalls sehenswert. Im Frühjahr und Herbst können vom Aussichtsturm in Tankow die Kraniche beobachtet werden. Für Radtouren eignet sich die flache Insel gut, der Verkehr ist mäßig. Das Surfhostel in Suhrendorf veranstaltet im Sommer Konzerte, Festivals und Freiluft-Tanznächte. Und hinter dem Deich fängt Rügens größtes Stehrevier für Surfer und Kitesurfer an.

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Rügen - 99 Besonderheiten der Insel, Halle: Mitteldeutscher Verlag, 2017.

Bildquelle:

Sandra Pixberg.

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