Meck-Pomm-Lese

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Radu Țuculescu

Metzgerei Kennedy
Roman
Aus dem Rumänischen von Peter Groth

Im Städtchen Untermond in Siebenbürgen ist für Montagmorgen die Eröffnung eines Geschäfts angekündigt. Nichts Besonderes, wäre da nicht dieser ungewöhnliche Name: »Metzgerei Kennedy«. Doch ehe es so weit ist, kommt es in den drei Tagen und Nächten zuvor zu einer Reihe verwirrender Ereignisse. Dem Leser begegnen merkwürdige Gestalten, liebenswerte, lustige, ernsthafte. Pummelige Engel, Glühwürmchen, rote Teufelchen, Vampirmücken und Störche, die von einem Land träumen, in dem es Frösche regnet. Und manch einer in Untermond stellt sich die Frage: »Wer ist eigentlich dieser Kennedy?« Und die Engelchen zucken mit den Schultern, gleichgültig gegenüber den großen Problemen der Menschheit … Ein burlesker Roman mit dramatischen Seiten und solchen, die einen immer wieder zum Lachen bringen.

Elisabeth Büchsel

Elisabeth Büchsel

Sandra Pixberg

Die Malerin von Hiddensee

Die zunächst von den Hiddenseern als „neumodisches Malweib“ misstrauisch beäugte Elisabeth Büchsel (1867–1957) schaffte es, sich durchzusetzen. Bis heute. Das Durchsetzen musste sie schon früh lernen. Als zweites von sechs Kindern kam sie in einer Stralsunder Tuchhändlerfamilie zur Welt. 1888, gerade 21-jährig, entschloss sie sich, zur künstlerischen Ausbildung nach Berlin zu gehen. Das Elternhaus stand der Sache misstrauisch gegenüber. Schon früh war Büchsel eine ausgezeichnete Porträtmalerin und finanzierte so einen Teil ihrer Ausbildung selbst. 1896 ging sie nach Dresden und von 1900 bis 1903 lernte sie an der Académie Colarossi in Paris. Anschließend zog sie nach München und lernte hier an der Akademie des Münchener Künstlerinnenvereins. Durch ihre umfangreiche Studienzeit an unterschiedlichen Orten hatte sie ein großes Netzwerk aufgebaut. 1904 zog sie zurück nach Stralsund und verbrachte ab da jedes Sommerhalbjahr auf Hiddensee. Ab dem Winter 1915 wohnte Büchsel in dem im Stil der Burgenromantik 1877 errichteten „Schloss am Sund“ (Gerhard-Hauptmann-Straße 5). Ihrer Vorliebe fürs Netzwerken folgend, trat sie 1917 in den Pommerschen Künstlerbund ein. Zwei Jahre später, 1919, gründete sie mit Clara Arnheim (1865–1942) und Henni Lehmann (1862–1937) den „Hiddensoer Künstlerinnenbund“. Gemeinsam stellten sie in der Blauen Scheune, die Henni Lehmann gehörte, ihre Werke aus. Elisabeth Büchsel malte schätzungsweise 1.500 Bilder; Porträts von Kindern und Landschaftsbilder machen den Großteil ihres Werkes aus.

Lesetipp

Barthelmess, Wieland: Elisabeth Büchsel: Ein Leben zwischenParis und Hiddensee.

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Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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