Meck-Pomm-Lese

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Rolf Mai

Brunzkachl
Ein München-Krimi

Ein München-Krimi mit Hendl und reichlich Gerstensaft

Kommissar Herbert Wamprechtshammer hat’s nicht leicht. Erst auf Reha dank Hexenschuss und jetzt auch noch eine Isarleiche. Dem Opfer wurden sämtliche Gliedmaßen fein säuberlich amputiert und das Herz bei lebendigem Leibe herausgeschnitten. Als sich zu der Leiche auch noch ein grausam zu Tode gefolterter Fitnesstrainer und eine verschwundene Finanzbeamtin gesellen, sind der Kommissar und seine Kollegen Theresa Gruber und Siegfried Leininger gefordert. Ein Serienmörder treibt sein böses Spiel in der Isarmetropole. Doch ohne ein gewisses Quantum an Münchner Gemütlichkeit, Bier und Hendl läuft beim »Berti« Wamprechtshammer gar nichts.

Erich Kliefert

Erich Kliefert

Sandra Pixberg

Geografische Wimmelbilder

Die Wände im Bahnhof sind eine wahre Augenweide, schon alleine dafür lohnt es sich die Hansestadt mit dem Zug zu bereisen. Gestaltet hat die großformatigen Wandmalereien Erich Kliefert im Jahr 1935, mit 42 Jahren. Jeweils am unteren Bildrand rechts findet man das Entstehungsdatum und die Jahreszahlen, in denen das Bild bereits restauriert wurde. Detailreich zeigen sie die Stadt Stralsund, ihre Umgebung und die Insel Rügen in den 1930er Jahren. Dabei wirken sie wie Wimmelbilder ohne Menschen, lange kann man in der zugigen Bahnhofshalle verweilen und sich in den Darstellungen verlieren. Erich Kliefert wurde im Juni 1893 in Berlin als Sohn eines Töpfers geboren. Zunächst erlernte er Glasmalerei und studierte anschließend vier Jahre am Königlichen Kunstgewerbemuseum Berlin. Nachdem er aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt war, besuchte er diese Ausbildungsstätte noch einmal und war ab 1921 als Kunsterzieher, Grafiker und Maler tätig. Drei Jahre später zog er mit seiner Frau, der Künstlerin Mathilde Kliefert-Gießen (1887–1978), nach Stralsund. Er gestaltete viel in seiner Wahlheimat, verließ sie nicht mehr, bis zu seinem Tod mit 101 Jahren. Er wirkte als Restaurator für das Denkmalamt und als Maler, auf Wänden, Decken, Kacheln und Glas, in öffentlichen Gebäuden. Der charismatische Mann soll oft „Da, guck mal da!“ gerufen haben, bevor er sich mit diesem Enthusiasmus ans Werk machte. Dabei entstanden zahlreiche Landschaftsbilder von Stralsund und der Umgebung. 1993 ernannte ihn seine Heimatstadt zum Ehrenbürger.

Weitere Informationen:

Erich Kliefert

www.stralsund.de


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Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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