Meck-Pomm-Lese

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Unser Leseangebot

Maximilian Schochow

Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang
Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten, hg. von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Sonderband

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden.

Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.

Mittwochsregatta

Mittwochsregatta

Sandra Pixberg

Gaudi auf norddeutsch

Keiner weiß so recht, seit wie vielen Sommern es die „Miwore“ gibt. Oder wie sie begann oder wer die ersten Segler waren, die am frühen Abend, nach getaner Arbeit, die Segel gehisst haben. Fest steht: Inzwischen ist die Mittwochsregatta für viele Stralsunder Segler ein fixer Termin. Ausgerichtet vom Stralsunder Segelverein, organisiert von einem eigens dafür gegründeten Förderverein, verfolgt sie als allererstes den Zweck, Spaß zu machen. Und als zweites allen neueren Seglern zu mehr Erfahrung zu verhelfen, inklusive Regatta-Erfahrung. Zugelassen sind alle Schiffe, Jollen und Katamarane. Einzige Hürde: Die Eigner müssen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, die das Regattarisiko einschließt. Denn es wird oft eng auf dem Strelasund. Gesegelt wird im Dreieckskurs zwischen Stralsund, Altefähr und Rügenbrücke. Bei schönem Wetter können einheimische Zuschauer und Touristen dann auf der Terrasse des Goldenen Ankers nur noch stehen. Später, zur Auswertung, kommen die Segler auch noch in diese Kneipe. Es gibt Kalt- und Heißgetränke und jede Menge Seemannsgarn. Die aktive Seglerszene von Stralsund richtet außerdem eine Segelwoche Ende Mai aus. Die Mittwochsregatta findet bei geeignetem Wetter von Mai bis September ab dem Stralsunder Hafen statt. Der Startschuss fällt an der Nordmole gegen 18 Uhr.

Weitere Informationen:

Mittwochsregatta

Förderverein der Mittwochsregatta

Stralsund e. V.

Internetauftritt: www.mregatta.de


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Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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