Meck-Pomm-Lese

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Martine Lombard
Wir schenken uns nichts
Roman

»Wenn sich eine Tür schließt …«

Johanna hat alles im Griff. Eigentlich. Erfolgreich im Beruf – fernab ihrer Heimatstadt Dresden – scheinen ihr die Türen offen zu stehen, zudem ist sie glücklich verheiratet mit einem Mann, der sie anscheinend perfekt ergänzt. Doch als Johanna erfährt, dass ihre jüngere Schwester Alma nun mit ihrem Jugendfreund Felix zusammen ist und ihr in der DDR absolviertes Kunststudium auf Schiebung beruhte, gerät ihr Leben nach und nach aus den Fugen. Beherrscht von Eifersucht, Missgunst, Partnerproblemen, Verzweiflung und Angst verausgabt sie sich beruflich wie privat an der falschen Front.

Martine Lombard erzählt von Geschlechterkampf und weiblicher Konkurrenz in einer männerdominierten Arbeitswelt, von der Macht der Familienbande und davon, wie die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt.

Fische in der Ostsee

Fische in der Ostsee

Ralph Kähne
Marina Kähne

Usedoms Brot- und Edelfische

Fischkutter am Strand sind beliebte Fotomotive bei Touristen. Viel mehr aber auch nicht, denn vom Fischfang allein können heute nur noch Möwen und Kormorane leben. Der Beruf des Fischers ist so gut wie ausgestorben auf Usedom. Gleichwohl gibt es noch einige, die immer noch gern hinaus auf die Ostsee fahren, um Hering und Co. zu fangen. Der Hering, früher einst Brotfisch der Usedomer Fischer, gab übrigens dem berühmten Ostseebad Heringsdorf seinen Namen. Die Idee kam von Kaiser Wilhelm – einem Usedom-Fan. Fisch steht natürlich auch heute noch ganz oben auf den Speisekarten in den Hotels und Restaurants. Er kommt allerdings eher aus Lettland oder Weißrussland, zu deutlich günstigeren Preisen. Doch nicht nur Seefische finden sich auf der Speisekarte. In manchen Restaurants gibt es auch edle Fische aus dem Achterwasser.

Ein ganz besonderer Achterwasser-Fisch ist der Ostseeschnäpel, auch bekannt als Steinlachs, Maräne, Felchen oder Renke. In den 1920er und 30er Jahren galt dieser lachsartige Fisch als Delikatesse. Wegen der dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität der Ostsee in den 1980er und 1990er Jahren stand der Schnäpel jedoch kurz vor dem Aussterben. Erst durch ein groß angelegtes Zuchtprogramm und Fördermittel der EU konnte sich der Bestand wieder erholen. Heute ist der Schnäpel zu Recht wieder auf vielen Speisekarten der Usedomer Restaurants zu finden. Sein Fleisch ist fest und hat einen wunderbaren Geschmack. Und das Beste: Er hat ganz wenig Gräten.

Weitere Informationen:

Fischarten an der Ostsee

http://www.fische-arten.de/fischarten-an-der-ostse...

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Textquelle:

Kähne, Marina und Ralph: Usedom: 99 Besonderheiten der Insel, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Kähne, Marina und Ralph; entnommen ebd.

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