Meck-Pomm-Lese

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Meck-Pomm-Lese

Ilona Traub/Peter Traub

Magische Orte in Mitteldeutschland III
Zwischen Thüringer Schiefergebirge und Rhön, Eichsfeld und Altenburg
Reiseführer

Von der magischen Anziehungskraft einer bezaubernden Landschaft

Was verleiht dem Gebiet zwischen Thüringer Schiefergebirge und Eichsfeld so große Anziehungskraft, dass berühmte Kaiserinnen und Dichter hier verweilten, ja selbst der Teufel sich dahin aufgemacht haben soll?
Es ist die Magie seiner Landschaften – der Wälder, Gebirgszüge und Fluss­täler. Der Reiz alter Klosterruinen, trutziger Burgen, blühender Parks und zum Himmel aufragender Dome. Die Schönheit tausendjähriger Städte und der wie von Feenhand geschaffenen Unterwelten.
Erneut nehmen uns Ilona und Peter Traub mit auf Entdeckungsreise. Sie führen zu ausgewählten Orten, erzählen ihre Geschichte, ihre Sagen, Legenden und begegnen Zeugnissen der rätselhaften Bindung von Mensch und Natur.

Unser Leseangebot
Fische in der Ostsee

Fische in der Ostsee

Ralph Kähne
Marina Kähne

Usedoms Brot- und Edelfische

Fischkutter am Strand sind beliebte Fotomotive bei Touristen. Viel mehr aber auch nicht, denn vom Fischfang allein können heute nur noch Möwen und Kormorane leben. Der Beruf des Fischers ist so gut wie ausgestorben auf Usedom. Gleichwohl gibt es noch einige, die immer noch gern hinaus auf die Ostsee fahren, um Hering und Co. zu fangen. Der Hering, früher einst Brotfisch der Usedomer Fischer, gab übrigens dem berühmten Ostseebad Heringsdorf seinen Namen. Die Idee kam von Kaiser Wilhelm – einem Usedom-Fan. Fisch steht natürlich auch heute noch ganz oben auf den Speisekarten in den Hotels und Restaurants. Er kommt allerdings eher aus Lettland oder Weißrussland, zu deutlich günstigeren Preisen. Doch nicht nur Seefische finden sich auf der Speisekarte. In manchen Restaurants gibt es auch edle Fische aus dem Achterwasser.

Ein ganz besonderer Achterwasser-Fisch ist der Ostseeschnäpel, auch bekannt als Steinlachs, Maräne, Felchen oder Renke. In den 1920er und 30er Jahren galt dieser lachsartige Fisch als Delikatesse. Wegen der dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität der Ostsee in den 1980er und 1990er Jahren stand der Schnäpel jedoch kurz vor dem Aussterben. Erst durch ein groß angelegtes Zuchtprogramm und Fördermittel der EU konnte sich der Bestand wieder erholen. Heute ist der Schnäpel zu Recht wieder auf vielen Speisekarten der Usedomer Restaurants zu finden. Sein Fleisch ist fest und hat einen wunderbaren Geschmack. Und das Beste: Er hat ganz wenig Gräten.

Weitere Informationen:

Fischarten an der Ostsee

http://www.fische-arten.de/fischarten-an-der-ostse...

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Textquelle:

Kähne, Marina und Ralph: Usedom: 99 Besonderheiten der Insel, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Fotografien: Kähne, Marina und Ralph; entnommen ebd.

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