Meck-Pomm-Lese

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Eberhard Brecht

Zerstörte Lebenswelten
Juden in Quedlinburg 1933–1945

Eberhard Brecht schildert das Leben und Leiden von Juden in der Kleinstadt Quedlinburg vor und während der NS-Diktatur. Glaube und Rituale wurden gelebt, ohne dass sich die Juden der Stadt in einer Parallelgesellschaft bewegten. Im Gegenteil: Gläubige wie zum Protestantismus konvertierte Juden trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben der Stadt bei. Diese Integration löste sich nach 1933 mit der antisemitischen Propaganda, den Nürnberger Gesetzen und anderen Einschränkungen von persönlicher Freiheit sowie den Ausschreitungen gegen Juden und ihre Geschäfte, insbesondere in der Pogromnacht 1938, auf.

Kulturkirche St. Jakobi

Kulturkirche St. Jakobi

Sandra Pixberg

Allen Schicksalsschlägen zum Trotz

Die im 15. Jahrhundert fertiggebaute Jakobi-Kirche ist wohl diejenige in Stralsund, die im Laufe der Zeit den größten Schaden durch Kriege und Unglücke davongetragen hat: Blitzschlag 1662, sechs Jahre später brannte der Turm während einer Stadtbelagerung erneut ab. Auch im Nordischen Krieg 1711 litt St. Jakobi. Am schlimmsten traf es sie 1944 bei dem Bombenangriff. Bis in die 1990er restaurierte man den Innenraum. Ein paar Jahre fungierte der Kirchenraum als Parkplatz für Baufahrzeuge. Heute zeigt das Blendwerk jeden zweiten Donnerstag einen Kinofilm, es gibt Ausstellungen und Aufführungen vor großartiger Kulisse.

Weitere Informationen:

Kulturkirche St. Jakobi

Kreisdiakonisches Werk Stralsund e. V.

Jacobiturmstraße 28a

18439 Stralsund

Tel.: 03831 309696

Internetauftritt: www.kdw-hst.de

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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Jacobiturmstraße 28
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