Meck-Pomm-Lese

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Henner Kotte

Leipzig 99 Mal entdecken!

Leipzig ist Messe und Universität, Völkerschlacht und Kabarett. Es ist Heimstatt des Buchs, des Sports und der schwarzen Szene. Doch welche Menschen prägten die Stadt häufig im Verborgenen? Welche Geschichten verstecken sich hinter manch unscheinbarer Fassade? Welche Hymne singt der Leipziger seit 1989? Und wo trinkt er seinen Kaffee? Das und mehr ist nicht nur für Zugezogene neu. Henner Kotte zeigt in seinen vergnüglichen Betrachtungen, dass sich abseits ausgetretener Tourismuspfade, aber auch im Altbekannten noch viel Überraschendes finden lässt.

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Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Sandra Pixberg

Dieses Museum lebt!

Die besten Museen setzen darauf, dass Besucher eigene Erfahrungen mit dem geschichtlichen Material machen können. So ist es in der Museumswerkstatt „Spielkartenfabrik“, die sich in einer Gasse hinter dem Neuen Markt befindet. Die Setzmaschine Linotype rattert, eine andere Druckmaschine faucht und an einem großen Tisch wird geleimt und gebunden. Historische Maschinen, die die Geschichte des Drucks dokumentieren, sind hier nicht nur „leibhaftig“ anwesend, sie tun auch immer noch ihre Arbeit. Die Produkte sind einerseits selbst konzipierte Spielkarten, wie das legendäre Ostsee-Rommé-Blatt, wo Butt, Dorsch, Flunder mit ihren Frauen und Fischi-Buben die königliche Besetzung stellen. Andererseits gibt es auch selbst konzipierte Spiele wie „Leg dein Leben“ oder „Rum & Rollmops“ in ansprechender Ausstattung. Alles vor Ort gedruckt, geschnitten, geklebt und verpackt. Von der, unter gleichem Dach ansässigen, Jugendkunstschule stammen viele dieser Erzeugnisse. Zusätzlich haben Vereinsmitglieder die Möglichkeit ihre eigenen Projekte an den Maschinen zu drucken.

Dabei entstehen sowohl Linolschnitte als auch Bücher oder Verpackungen ansässiger Einzelhändler. Auch der Stralsunder Mückenschwein-Verlag druckt seine handgefertigten Bücher an denhistorischen Maschinen und nennt sich bescheiden „Der beste Verlag der Welt“. Besucher können sich zu Öffnungszeiten durch die Museumswerkstatt führen lassen und nach Absprache auch selbst Hand anlegen.

Weitere Informationen:

Spielkartenfabrik

Adresse

Katharinenberg 35

18439 Stralsund

Tel.: 03831 703360

Internetauftritt: www.spiefa.de


Öffnungszeiten:

Mo - Fr 11:00 - 13:00 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr
Sa/Sogeschlossen

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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