Meck-Pomm-Lese

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Wendelin Bottländer

Bunt und Grau
Ost-Berlin 1980 bis 1983
Mit einem Text von Bernd Lindner
Bildband

Der Blick durch die Kamera eines westdeutschen Fotografen

Ein Rheinländer in Ost-Berlin – von 1980 bis 1983 fotografierte Wendelin Bottländer auf mehreren Reisen in die damalige Hauptstadt der DDR, den östlichen Teil der Spreemetropole, ihren Alltag zwischen dezenter Farbigkeit und tristem Grau, zwischen postuliertem Fortschritt und tatsächlichem Stillstand und Verfall. Es gelingen ihm einzigartige und – beim bevorstehenden Grenzübertritt auf der Rückfahrt – gewagte Porträts einer urbanen Landschaft wie Detailstudien eines Alltags, der längst historisch ist. Ursprünglich für den Abdruck in Zeitschriften gedacht, liegen nun viele dieser besonderen Aufnahmen in diesem Band in Erstveröffentlichung vor.

Spielkartenfabrik

Spielkartenfabrik

Sandra Pixberg

Dieses Museum lebt!

Die besten Museen setzen darauf, dass Besucher eigene Erfahrungen mit dem geschichtlichen Material machen können. So ist es in der Museumswerkstatt „Spielkartenfabrik“, die sich in einer Gasse hinter dem Neuen Markt befindet. Die Setzmaschine Linotype rattert, eine andere Druckmaschine faucht und an einem großen Tisch wird geleimt und gebunden. Historische Maschinen, die die Geschichte des Drucks dokumentieren, sind hier nicht nur „leibhaftig“ anwesend, sie tun auch immer noch ihre Arbeit. Die Produkte sind einerseits selbst konzipierte Spielkarten, wie das legendäre Ostsee-Rommé-Blatt, wo Butt, Dorsch, Flunder mit ihren Frauen und Fischi-Buben die königliche Besetzung stellen. Andererseits gibt es auch selbst konzipierte Spiele wie „Leg dein Leben“ oder „Rum & Rollmops“ in ansprechender Ausstattung. Alles vor Ort gedruckt, geschnitten, geklebt und verpackt. Von der, unter gleichem Dach ansässigen, Jugendkunstschule stammen viele dieser Erzeugnisse. Zusätzlich haben Vereinsmitglieder die Möglichkeit ihre eigenen Projekte an den Maschinen zu drucken.

Dabei entstehen sowohl Linolschnitte als auch Bücher oder Verpackungen ansässiger Einzelhändler. Auch der Stralsunder Mückenschwein-Verlag druckt seine handgefertigten Bücher an denhistorischen Maschinen und nennt sich bescheiden „Der beste Verlag der Welt“. Besucher können sich zu Öffnungszeiten durch die Museumswerkstatt führen lassen und nach Absprache auch selbst Hand anlegen.

Weitere Informationen:

Spielkartenfabrik

Adresse

Katharinenberg 35

18439 Stralsund

Tel.: 03831 703360

Internetauftritt: www.spiefa.de


Öffnungszeiten:

Mo - Fr 11:00 - 13:00 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr
Sa/Sogeschlossen

*****

Textquelle:

Pixberg, Sandra: Stralsund: Die 99 besonderen Seiten der Stadt, Reiseführer, Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2019.

Bildquelle:

Ebd.

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