Meck-Pomm-Lese

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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Ostseewellen

Gunnar Müller

Der Text eines der weltweit bekanntesten Heimatlieder stammt von einer Dichterin aus Vorpommern. Die in Barth geborene Johanna Friederike Karoline Daatz (1876-1939), deren Namen sich später durch Adoption und Heirat in Martha Müller-Grählert änderte, veröffentlichte es 1907 in ihrem ersten Geschichtsband, tituliert „Schelmenstücke". Die in Zingst, auf der Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zings, aufgewachsene Autorin schrieb es aus Sehnsucht nach ihrer Heimat, von der sie viele Jahre getrennt war. Die Melodie zu ihrem Text komponierte der aus Thüringen stammende Simon Kranning, der in Zürich (Schweiz) als Chorleiter tätig war.

Ein findiger Verleger aus Niedersachsen änderte vom Urtext die Ost- in Nordseewellen um und erklärte das Werk zum „Friesenlied". In dieser und weiteren Nachahmer-Versionen trat es einen Siegeszug durch viele Länder in der ganzen Welt an.

Der von Martha Müller-Grählert gedichtete Originaltext lautet:

Mine Heimat

Wo de Ostseewellen trecken an den Strand,
Wo de gele Ginster bleuht in'n Dünensand,
Wo de Möwen schriegen, grell in't Stormgebrus, -
Da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.

Well- und Wogenrunschen, wir min Weigenlied,
Un de hogen Dünen, seg'n min Kinnertied,
Seg'n uch mine Sehnsucht, un min heit Begehr,
In de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.

Woll het mi dat Leben dit Verlangen stillt,
Het mi allens geben, wat min Herz erfüllt,
Allens is verswunden, wat mi quält un drew,
Hev nu Frieden funden, doch de Sehnsucht blew.

Sehnsucht na da lütte, stille Inselland,
Wo die Wellen trecken an den witten Strand,
Wo die Möwen schriegen grell in't Stormgebrus, -
Denn da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.

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