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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


 

Hering und andere Fische in Gelee

Frische grüne Heringe werden sauber ausgenommen und gereinigt. Das nötige Wasser wird mit einigen Zwiebel- und Mohrrübenscheiben, 1 Lorbeerblatt und Gewürzkörnern aufgesetzt, mit Essig und nicht zuviel Salz abgeschmeckt und 1/4 Stunde gekocht. Dann legt man die sauberen Heringe hinein und läßt sie fest zugedeckt an der Seite des Feuers garziehen, was ungefähr 10 Minuten dauert, zerfallen dürfen sie nicht. Man hebt sie vorsichtig heraus und läßt sie abtropfen. Die Zwiebel- und Mohrrübenscheiben legt man im Kranz abwechselnd auf den Boden einer tiefen Schüssel, die Heringe mit dem Rücken nach unten darauf. Die Brühe wird durch ein Sieb gegossen und wieder erwärmt. Dann löst man in je 1 Liter warmer Brühe 12-15 Blatt weiße Gelatine auf, läßt die Brühe etwas kühlen und gießt sie über die Heringe. Die Brühe muß angenehm sauer schmecken. Wenn das Gelee erstarrt ist wird es kurz vor dem Anrichten gestürzt.

Anmerkung:

Auf diese Weise kann man alle kleinen Fische einlegen. Von großen Fischen entfernt man nach dem Kochen alle Gräten und Haut teilt das Fleisch in nicht zu kleine Stücke und legt sie ebenso ein. Man reicht sie zu Bratkartoffeln oder zum Butterbrot.

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angerichtet von Renate Holznagel

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